Wenn man in einem  agilen Umfeld arbeitet, dann sollte man sich  an zwei Dinge gewöhnen: gerade genug & gerade rechtzeitig.

Wie viel Zeit sollen wir in die Spezifikation investieren? Wieviele Mitarbeiter werden wir für die Einführung des Informationssystems brauchen? Wie viele Besprechungen, Dokumentationen und Prozesse brauchen wir um mit unserem Projekt erfolgreich zu sein?

Prinzipiell spielt es keine Rolle um welches Projekt oder welches Umfeld es sich handelt, die Frage nach dem „Wie viel?“ steht für die Beteiligten immer im Raum. Um sich nicht zu verzetteln sollte der Projektleiter das Ziel vor Augen behalten und die beiden Grundregeln „gerade genug & gerade rechtzeitig“ berücksichtigen.

Wir befinden uns nicht mehr in der Schule, wo man gefragt hat, wie viele Seiten der Aufsatz lang sein soll, nein, diese Zeiten sind vorbei. Es geht darum, dass die Texte gerade genug Informationen enthalten, um den Empfängern die offenen Fragen zu beantworten und sie in die Lage zu versetzen, ihre Arbeit zu tun. Was wird darüberhinaus dokumentieren würden, wäre über das Ziel hinausgeschossen und eine Verschwendung von Ressourcen.

Das Ziel ist nicht ein langes Dokument zu erzeugen. Die erstellten Artefakte dienen vielmehr dazu, die Kommunikation und damit den Wissensaustausch zwichen den Beteiligten zu aktivieren und diesen belebt zu halten. Anstatt zu warten, bis die vollständige Spezifikation vorliegt, sollte in kleinen Schritten begonnen werden an einem gemeinsamen Verständnis zu arbeiten und das im Ausmaß gerade genug um den Empfänger zufrieden zu machen. So hat man genug Ressourcen für die nächsten gemeinsamen Schritte.

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