„Der Prozess der Anpassung von der Solo-Programmierung zum Pair-Programming ist wie das Essen von Chilis. Das erste Mal, wenn man es versucht, mag man es nicht und es ist unangenehm, weil man es nicht gewohnt ist. Allerdings, je mehr man davon isst, desto mehr gefällt es einem.“

In den letzten Tagen bin ich wieder auf die Vorteile und auch auf massive Skepsis bei der Nutzung von Pair Programming in der Softwareentwicklung gestossen. Ein Artikel von Alistair Cockburn beschreibt in seinem Artikel mit dem Titel „Cost and benefits of pair programming“ beschreibt sehr gut die Ängste von Entwicklern diese Methode einzusetzen und die Vorbehalte des Managements gegenüber der Methode. Cockburn geht in seinem Artikel hervorragend auf die kognitiven Grundlagen und die Vorteile dieser Methode ein. Hier die Zusammenfassung der wesentlichen Punkte seines Artikels:

  • Viele Fehler werden schon beim coden/schreiben erkannt und nicht erst in der Qualitätssicherung oder beim Kunde (kontinuierliche Code-Reviews)
  • Die Entwürfe sind besser und Code-Länge kürzer (laufendes Brainstorming und Teamarbeit)
  • Das Team löst Probleme schneller (Blockaden einer Person werden durch die andere aufgelöst)
  • Die Menschen lernen, deutlich mehr, über das System und über Software-Entwicklung (angepasste Lernumgebung)
  • Am Ende der Phase haben mehrere Personen  jedes Stück des Systems verstanden
  • Die Menschen lernen, zusammen zu arbeiten und reden häufiger miteinander, wodurch  Informationsfluss und Team-Dynamik verbessert werden
  • Die Entwickler haben mehr  Spaß an ihrer Arbeit.

 

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